Was ist agiles Marketing?

  Sep. 2017

Unsere #bluehouseDaniela hat beim letzten Webmontag die Bühne gerockt und über agiles Marketing referiert. Ihr Ziel dabei? Aufklären, warum es an der Zeit ist, dass Unternehmen umdenken und agiles Marketing im Marketing Mix und auch in der Unternehmenskultur einbinden. Wie versprochen gibt es hier nun für alle, die Ihren Vortrag verpasst haben, eine kurze Zusammenfassung.

Agil heißt flink oder auch beweglich sein, übertragen soll also ein flexibles Marketing angestrebt werden. Um diese Flexibilität in seine Marketingmaßnahmen zu integrieren, wird der Marketingprozess in möglichst viele kleine Schritte aufgeteilt. Damit kann optimal auf Trends und aktuelle Entwicklungen reagiert werden – eine Fähigkeit, die aufgrund der schnell voranschreitenden Digitalisierung von enormer Bedeutung ist. Als Ansatz zur Umsetzung von agilem Marketing empfiehlt Daniela das „Agile Marketing Manifesto“. Dieses enthält sieben Handlungsempfehlungen für die Umsetzung von agilem Marketing: 

  • Validiertes Lernen anstelle von Meinungen und Gewohnheiten

    •  Es sollte also ein Kreislauf bestehend aus den Punkten „Lernen“, „Implementieren“ und „Evaluieren“ genutzt werden

  • Kundenorientierte Zusammenarbeit statt Silodenken und Hierarchien

    • Der Austausch sollte gefördert werden, um voneinander zu lernen: Oft kann der Kunde wichtige Insider-Tipps geben

  • Adaptive und iterative Kampagnen statt Big-Bang Kampagnen

    • Besser kleine Kampagnen starten und ständig anpassen, als eine lang geplante Aktion dann scheitern zu sehen

  • Kontinuierliche Bedürfnisbefriedigung statt statische Vorhersagen

    • Kunden reagieren nicht entsprechend der Erwartungen: Man muss versuchen sie zu verstehen und auf sie einzugehen, um sie langfristig zu binden

  • Flexible vs. starre Planung

    • Pläne müssen weiterhin aufgestellt werden, aber so, dass sie Platz für verschiedene Szenarien und Anpassungen bieten

  • Reaktion auf Veränderungen statt strikte Verfolgung des Plans

    • Hier steht die Anpassungsfähigkeit im Vordergrund, schließlich können Veränderungen eine völlig neue Ausgangssituation schaffen

  • Viele kleine Experimente statt viele große Projekte

    • Auch kleine Projekte führen nicht zwangsläufig sofort zum Erfolg, aber man kann Fehler schneller aufdecken, daraus lernen und notwendige Anpassungen vornehmen

Die Grundlage dafür ist der Grundsatz „Customer First“. Storys sollen explizit für User entwickelt werden und in der Kombination von aktivem Zuhören, Monitoring und Community Management zum Erfolg führen. Mit Hilfe dieser sieben Werte kann eine Transformation für Unternehmen stattfinden, die den Erfolg des Marketings in Zeiten von digitalen Kommunikationswegen und schnellem Wandel sichern sollen. Richtig umgesetzt können so als Resultate sowohl höhere Reichweiten in den sozialen Netzwerken, als auch im Bereich der Suchmaschinenoptimierung erreicht werden. 

Wir finden: höchste Zeit, sich mit dem Thema auseinanderzusetzen und umzudenken!

 

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