Trendthema: Newsroom

  Jul. 2019

Der Hype ist gerade in aller Munde: der Newsroom. Aber was genau versteckt sich hinter dem Trendbegriff und wie setzt man das Konzept sinnvoll in der Praxis ein? Unser Artikel klärt anhand des Beispiels der diesjährigen Online Kampagne der Concordia Versicherungen auf. 

Was ist ein Newsroom? 

Klarheit, Transparenz, Effizienz und Kundennähe – Das sind die Eigenschaften, die es braucht, um ein Kommunikationskonzept erfolgreich umzusetzen. 

Um ein exzellentes Endprodukt zu erhalten, müssen diese Eigenschaften schon in den Schaffungsprozess einfließen. Der Organisation einer Kommunikationskampagne dienen die sogenannten Newsrooms. Das meint eine räumlich zusammengefasste Steuerungsstruktur – wenn genau diese offline nicht abbildbar ist. In ihr werden Verantwortlichkeiten für Themen und Kanäle aufgeteilt und für alle Akteure einsehbar online dargestellt. So wird eine Redaktionsstruktur geschaffen, die einen reibungslosen Workflow sichert, auch wenn verschiedenste Zulieferer beteiligt und an verschiedensten Orten verstreut sind. 

Die Concordia Sicherhelden 

Für die Umsetzung der Sicherhelden Kampagne unseres Kunden, den Concordia Versicherungen, war für uns die Einrichtung einer Newsroom Struktur unabdingbar. Seit gut einem Monat übernehmen wir als Leadagentur zusammen mit unserem Kunden die Koordination von 3 weiteren Agenturen als Content-Lieferanten. Jede sitzt an einem anderen Standort und hat eigene Workflows, jede übernimmt in der Kampagne eine andere Verantwortlichkeit. So sind wir z.B. nicht nur für die Koordination der Akteure zuständig, sondern auch für die Konzeption der Inhalte, die Erstellung des Facebookcontents, die Produktion der Instagram Stories sowie die Vermarktung der Kampagne auf Social Media. Unsere Sparring Partner kümmern sich hingegen um Ratgeber Content und Community Management, Bloginhalte und die Erstellung von Comic Postings. 

Es wird schnell deutlich: Hier treffen eine Menge Akteure, Menschen, Vorstellungen und Workflows aufeinander. 

So nutzen wir das Konzept Newsroom

Wie nutzt man nun also einen Newsroom, um trotz vieler eigenständiger Bereiche und Zulieferer ein stimmiges Gesamtergebnis zu produzieren? Die Antwort: mit sehr klar verteilten Zuständigkeiten, die mithilfe eines Projektmanagement Tools jederzeit und überall online einsehbar sind. So gibt es feste Zuständigkeiten ohne Missverständnisse, zugleich werden aber sämtliche Inhalte auch für alle Beteiligten einsehbar. So bleibt der Vorteil der Schwarmintelligenz und Zuliefererstruktur erhalten, während Missverständnisse im Bezug auf Deadlines, Machart oder Zuständigkeit ausgemerzt werden. Damit gleichzeitig die persönliche menschliche Komponente erhalten bleibt, besteht unser Newsroom zwei Komponenten: Neben dem digitalen Projektmanagement Tool gibt es monatlichen Redaktionssitzungen. Diese werden dazu genutzt, um Auswertungen zu interpretieren und gemeinsam an Content-Ideen zu basteln. Diese werden direkt im Tool angelegt und im nächsten Schritt laufend aktualisiert. So ist der aktuelle Stand nicht nur für den Kunden, sondern auch für uns als Leadagentur und alle anderen Mitstreiter jederzeit transparent einsehbar. Bei so vielen Akteuren ein Muss, denn es spart nicht nur Zeit und Arbeitsaufwand, sondern ermöglicht auch ein besseres Gesamtergebnis. 

Newsroom: Unser Zwischenfazit

Unser Fazit nach einem Monat? „Es ist spannend zu beobachten, wie eine Kampagne, an der lange Zeit mit viel Eifer gearbeitet wurde, zum Leben erwacht. Die Sicherhelden sind derzeit aus unserem Agenturalltag kaum rauszudenken und unser Projektmanagement die Basis, die Kampagne reibungslos auf die Bühne zu bringen.“, so Thorwald Erbslöh, Geschäftsführer der bluehouse GmbH. Newsrooms sind für uns deshalb in der dezentralen Struktur der heutigen Arbeitswelt nicht nur ein Trend, sondern der notwendige Schritt für eine erfolgreiche Zusammenarbeit.

 

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